Gewässerschutz

Unsere Referenzen

Ingenieurtechnische Planungen
Ökologische Sanierung Zierower Bach

Im Zeitraum 2023 bis 2025 erfolgte die bauliche Umsetzung der Ökologischen Sanierung des Zierower Baches, welche durch die Institut biota GmbH, Arbeitsgruppe Technische Planung, geplant und bauüberwacht wurde.

Auf etwa 1,5 km Strecke vom Waldrand südlich Zierow bis zur Mündung in die Ostsee wurde der vormals geradlinig durch die Niederung verlaufende Zierower Bach durch Neutrassierung und Querprofilanpassung in einen naturnahen Bach verwandelt. Im gleichen Zuge wurden mehrere ökologisch nicht durchgängigen Bauwerke ersetzt. So konnte beispielsweise der Höhensprung einer zu steilen Sohlgleite durch den neuen Lauf ausgeglichen werden. Weiterhin wurden mehrere Durchlässe ersetzt. Inhalt des Projektes war außerdem die Ausweisung eines Gewässerentwicklungskorridors.

Die vorangegangenen Planungen inkl. naturschutzfachlicher Fachberichte und Unterstützung des Flächenmanagements erfolgten seit 2012 in der Institut biota GmbH. Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes.

Auftraggeber:
Wasser- und Bodenverband Wallensteingraben-Küste

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten
Wasserrechtliche Fachbeiträge gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie für mehrere stadtplanerische Einzelprojekte im Rahmen des „Rostocker Ovals“

Bereits im Jahr 2021 erstellte BIOTA einen übergreifendem Fachbeitrag zu Bewertung aller im Rahmen der BUGA 2025 geplanten Vorhaben bezüglich ihrer Wirkung auf die Unterwarnow. Nach der Absage der BUGA 2025 werden durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die im Rostocker Oval räumlich um die Unterwarnow angeordneten städtebaulichen Projekte zum Teil weiterverfolgt und die Planung konkretisiert. Die potenziellen Auswirkungen von drei dieser Vorhaben (Fährberg, Regattastrecke, Hecht- und Speckgrabenbrücke) auf den Wasserkörper Unterwarnow wurden im Detail hinsichtlich des Verschlechterungsgebotes und Verbesserungsgebotes gemäß europäischer Wasserrahmenrichtlinie geprüft und bewertet.

Auftraggeber:
Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten
Studien zur Überlastung und Priorisierung sowie zur Öffnung von verrohrten Gewässern 2. Ordnung in den Verbandsgebieten ausgewählter Wasser- und Bodenverbände in Mecklenburg-Vorpommern

Verrohrungen von 23 % (7.145 km) der Gewässerstrecken 2. Ordnung in Mecklenburg-Vorpommern sorgen für gravierende wasserwirtschaftliche und ökologische Probleme. Neben spezifischen Eigenschaften der jungglazialen Landschaft ist vor allem die historisch gewachsene, starke landwirtschaftliche Ausrichtung hierfür verantwortlich. Meliorationsmaßnahmen (insbesondere Dränung) und der künstliche Anschluss von Binnenentwässerungsgebieten wurden daher verstärkt im 20. Jahrhundert vorgenommen und erfolgten spätestens ab dem Jahr 1970 planmäßig und systematisch. Viele Rohrleitungen sind mehr als 40 Jahre alt und stellen ein finanzielles Risiko für die Gewässerunterhaltung dar, da sie zunehmend baufällig werden. Für eine objektive Bewertung der Problemlagen auf Ebene von Rohrleitungshaltungen (quasihomogene Abschnitte von Rohrleitungen) wurde ein multikritieller/-faktorieller Bewertungsansatz als Entscheidungsunterstützungssystem konzipiert und für ausgewählte Wasser- und Bodenverbände und ihre Verbandsgewässer angewandt. Dabei standen insgesamt vier Handlungsoptionen im Fokus: Instandsetzung, hydraulische Kapazitätserweiterung, Öffnung von Rohrleitungen sowie Verschluss von Rohrleitungen. Gerade mit den Optionen „Öffnung“ und „Verschluss“ eröffnen sich Chancen für nach- und synergiehaltige Lösungsstrategien, da neben den möglichen Vorteilen im Sinne der EG-Wasserrahmenrichtlinie-Zielsetzung (EG-WRRL) vor allem auch die möglichen positiven Effekte für Naturschutz, Hochwasserschutz, Klima- und Bodenschutz, für einen nachhaltigen Landschaftswasserhaushalt sowie für eine klima- und biodiversitätsfreundliche Landwirtschaft im Blickpunkt der Methodik stehen.

Für insgesamt drei Wasser- und Bodenverbände konnten die Studien über die WasserFöRL-MV durch EU-Mittel gefördert und durchgeführt werden.

Auftraggeber:
Wasser- und Bodenverbände „Warnow-Beke“, „Untere Warnow-Küste“, „Obere Peene“, „Wallensteingraben-Küste“ (vier separate Studien)


Zentrale Veröffentlichung:
MEHL, D., SCHÖNROCK, S., HOFFMANN, T. G., IWANOWSKI, J., BARTSCH, D., BARZ, R., GIELER, H., KAMINSKI, C., LARISCH, S. (†), SCHULZ, K., SIERKS, M. & TIEFMANN, A. (2023): Gewässerverrohrung in Mecklenburg-Vorpommern: Entscheidungsunterstützung für wasserwirtschaftlich und ökologisch begründete Handlungsoptionen. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 67(6): 359-380.

Ökologisch-biologische Bewertung der Binnengewässer
Zustandsbestimmung von Wasserkörpern in Fließgewässern Mecklenburg-Vorpommerns gemäß WRRL anhand der Qualitätskomponente Makrozoobenthos in den Jahren 2023-2024

Mit der Ratifizierung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL 2000) begann erstmals eine Periode, in der ökologisch begründete Maßstäbe für den Gewässerschutz aufgestellt und anwendbar geworden sind. Das vorrangige Ziel bestand dabei vor allem auf eine Vermeidung der Verschlechterung sowie auf Schutz und Verbesserung des Zustandes der aquatischen Ökosysteme und der direkt von ihnen abhängigen Landökosysteme. Durch eine effektive Umsetzung der Richtlinie sollte zukünftig ein guter ökologischer Zustand der natürlichen Fließgewässer erreicht bzw. erhalten werden. Bezüglich der künstlichen bzw. erheblich veränderten Gewässer wird hingegen auf eine Bewertung des ökologischen Potentials gesetzt.

Für die Bewertung des ökologischen Zustandes sind in Anhang V der WRRL die entsprechend geeigneten biologischen Qualitätskomponenten aufgeführt. Danach ist eine Klassifizierung der Gewässer mittels des Makrozoobenthos leitbildbezogen bioindikativ besonders aussagekräftig, welches deshalb für die typspezifische Analyse und ökologische Bewertung von Fließgewässern auch in den Jahren 2023 bis 2024 im Rahmen des bundesweiten Verfahren PERLODES Online angewendet worden ist. Weiterhin war eine Bewertung mittels Standorttypieindex (STI-Trichopteren und STI-MZB) durchzuführen (LUNG M-V 2002, BIOTA 2020). Das Ziel der mehrmaligen Gesamtaufsammlung nach dem Standorttypieindex ist die Aufnahme des kompletten Arteninventars der bewertungsrelevanten Makrozoobenthosgruppen von Frühjahr bis Spätsommer/Herbst zur Bestimmung des Wiederbesiedlungspotentials. Außerdem dient die landeseigene Methode der Unterstützung, Verfeinerung und Validierung der PERLODES-Bewertung und kann im Zweifelsfall herangezogen zu werden. Die Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt M-V haben die AG MZB mit den entsprechenden Erfassungen und Bewertungen für die QK Makrozoobenthos an den entsprechend ausgewählten Fließgewässerabschnitten auch in den 2023 bis 2024 beauftragt. Die makrozoobenthische Besiedlung ist dabei zu den entsprechenden Probenahmeterminen nach den unterschiedlichen Methoden zu erfassen und anschließend mittels PERLODES Online (Lebendsortierung) bzw. den neuesten STI-Klassifizierungsskalen (Gesamtaufsammlung, BERLIN & THIELE 2012) zu bewerten und zu klassifizieren. Anhand der Erstellung ökologischer Profile (BIOTA 2018) der gesamten MZB-Gemeinschaft werden die typspezifischen Defizite der einzelnen Gewässerabschnitte herausgestellt. Auf Auffälligkeiten und starke Defizite zwischen dem Ist-Zustand des Gewässers und einer typspezifischen Referenzkurve wird hingewiesen. Letztendlich ist eine abschließende, fachgutachterlich begründete Klassifizierung der Fließgewässerabschnitte der Bewertungsergebnisse durchzuführen. Zusätzlich erfolgte eine naturschutzfachliche Auswertung, wo insbesondere der Nachweis seltener und/oder geschützter Arten sowie von Neunachweisen von Interesse ist.

Auftraggeber:
Staatliche Ämter Mecklenburg-Vorpommern


Zentrale Veröffentlichung(en):
BERLIN, A. & THIELE, V. (2012): Ephemeroptera, Plecoptera und Trichoptera. – Ansprüche, Bioindika­tion, Gefährdung. – Friedland (Steffen-Verlag), 304 S.
BIOTA (2018): Verfahrensanleitung zur Erstellung ökologischer Profile. – Im Auftrag des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg. 11 S.
BIOTA (2020): Verfahrensanleitung zur ökologischen Bewertung von Fließgewässern in Mecklenburg-Vorpommern mittels des Standorttypieindexes – Aktualisierung: Stand Mai 2020, erstellt im Rahmen des Projektes „Untersuchung von potenziellen Referenzstrecken auf ihre Eignung für den Aufbau eines Bezugnetzes für typspezifische Referenzbedingungen gemäß WRRL“. – Studie im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern; Reg.-Nr. 30.02/19, 69 S., unveröffentl. Bericht.
LUNG (2002): Verfahrensanleitung zur ökologischen Bewertung von Fließgewässern in Mecklenburg-Vorpommern mittels Standorttypieindex. – Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie, 02/2002, 103 S.



Ökologisch-biologische Bewertung der Binnengewässer
Untersuchung von Makrozoobenthos im Sublitoral ausgewählter Seen/Seeteile Mecklenburg-Vorpommerns im Jahr 2007 (Los 2)

Seenbewertung mittels des Makrozoobenthos (LACCESS)

Es wurden zehn Seen einer ökologischen Bewertung nach WRRL (2000) anhand des Makrozoobenthos des Sublitorals unterzogen. Dazu wurden im Mai 2007 einmalig standardisierte Erfassungen entsprechend BAIER & ZENKER (2006) vorgenommen und Bewertungen mittels der Bewertungssoftware LACCESS 1.0 durchgeführt. Darüber hinaus wurden begleitend physiko-chemische Messungen an der tiefsten Stelle (Tiefenprofil) und den Untersuchungspunkten realisiert.

Auftraggeber:
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V


Zentrale Veröffentlichung(en):
BERLIN, A. & WOLF, F. (2018): Bestandserhebungen der Insektenordnungen Ephemeroptera (Eintagsfliegen), Megaloptera (Schlammfliegen) und Trichoptera (Köcherfliegen) am Drewitzer See. – In: FÖRDERVEREIN NATURPARK NOSSENTINER/SCHWINZER HEIDE: Der Drewitzer See – ein Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung. – Aus Kultur und Wissenschaft 9: 112-115.

Ökologisch-biologische Bewertung der Binnengewässer
Zustandsbestimmung von Wasserkörpern in 33 Fließgewässern Mecklenburg-Vorpommerns gemäß WRRL anhand der Qualitätskomponente Makrozoobenthos

Fließgewässergütebestimmung nach Landesverfahren Mecklenburg-Vorpommern: Standorttypieindex (STI)

Beauftragt war die Erfassung und Bewertung von Makrozoobenthos an 33 ausgewählten Fließgewässerabschnitten im mittleren Mecklenburg. Dabei erfolgte die Bewertung und Klassifizierung der Qualitätskomponente Makrozoobenthos mittels verschiedener Verfahren (bundes- und landeseigene Bewertungsverfahren). Das landeseigene Verfahren des Standorttypieindexes (STI) hat zum Ziel das komplette Arteninventar von Frühjahr bis Spätsommer/Herbst aufzunehmen, u. a. zur Bestimmung des Wiederbesiedlungspotenzials. Darüber hinaus dient die Methode in Zweifelsfällen zur Unterstützung, Verfeinerung und Validierung der PERLODES-Bewertung.

Auftraggeber:
Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg


Zentrale Veröffentlichung(en):
BERLIN, A. & THIELE, V. (2000): Trichoptera in assessment and classification of streams in the lowlands of north-eastern Germany. – Proc. 10th Int. Symp. Trichoptera, Nova Suppl. Ent., Keltern, Volume 15: 481-490.
THIELE, V. & BERLIN, A. (2013): Der Standorttypieindex – ein bioindikatives Verfahren zur ökologischen Bewertung von Fließgewässern im nordostdeutschen Tiefland. – Lauterbornia 76: 197-210.

Ingenieurtechnische Planungen
Hochwasserschutzkonzept, Objektplanung LP 3-8, örtliche Bauüberwachung

Ingenieurbauwerke Wasserbau/Tiefbau

Im Hinblick auf zunehmende Starkregenereignisse nimmt der Hochwasserschutz von Siedlungsgebieten immer größere Bedeutungen an. Um den Hochwasserschutz in Börgerende zu erhöhen, wurden Rohrleitungen verrohrter Grabenabschnitte vergrößert sowie eine Kunststoffspundwand, Erdwälle und Wegeerhöhungen inklusive entsprechender Entwässerungseinrichtungen zur Abhaltung von Oberflächenwasser aus dem Siedlungsbereich vorgesehen. Zudem kam es zur Errichtung eines Pumpenschachtes, über den im Hochwasserfall das Wasser direkt über den Deich in die Ostsee gepumpt werden kann. Zur Maßnahmenkompensation wurden Pflanzungen vorgenommen.

Auftraggeber:
Wasser- und Bodenverband „Hellbach – Conventer Niederung“

Ingenieurtechnische Planungen
Objektplanung LP 1-9, örtliche Bauüberwachung, ökologische Baubegleitung

Fischaufstiegsanlagen und Wehrumbauten

Wenn es nicht möglich ist, die lokale Wasserspiegeldifferenz eines Standortes auf langer Fließstrecke im Zusammenhang mit einer Fließgewässersanierung zu „beseitigen“, ermöglichen Fisch- und Evertebratenaufstiegsanlagen der aufstiegswilligen Fauna die Wanderung im Gewässerabschnitt. Neben den allgemein technischen Anforderungen standen dabei insbesondere die Ausrichtung der Bauart anhand des Leistungsvermögens des aktuellen und potentiellen Artenspektrums im Vordergrund.

Auftraggeber:
Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg


Zentrale Veröffentlichung(en):
THIELE, V., LÜDECKE, K., SCHNEIDER, M. & MELIß, C. (2019): Ansätze für die Gestaltung von Raugerinnepässen zur besseren Passierbarkeit für Klein- und Jungfische. – Wasser und Abfall 09: 56-62.

Ingenieurtechnische Planungen
Objektplanung LP 1-9, örtliche Bauüberwachung, ökologische Baubegleitung

Gewässerrenaturierungsplanung

Ökologische Fließgewässersanierungen bedürfen einer umfangreichen fachübergreifenden Vorbereitung, Planung und Ausführung, da es gilt, viele Interessen (Wasserwirtschaft, Naturschutz, Landwirtschaft u. a.) in Einklang zu bringen oder Ausgleich zu schaffen. An mehreren Abschnitten der „Nebel“ wurden solche umfassenden Sanierungen durchgeführt, u. a. an einem naturschutzfachlich hochsensiblen 2,5 km langen Niedermoorabschnitt zwischen den Ortschaften Linstow und Dobbin.

Auftraggeber:
Förderverein Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide e.V.


Zentrale Veröffentlichung(en):
THIELE, V., LÜDECKE, K. & KOCH, R. (2014): Ökologische Sanierung eines naturschutzfachlich hochsensiblen, niedermoorgeprägten Tieflandflusses. – Wasser und Abfall 10: 36-43.

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten
Wasserrechtlicher Fachbeitrag (Wasserrahmenrichtlinie) für die Erweiterung der Kläranlage Boltenhagen

WRRL-Fachbeitrag (Verschlechterungsverbot nach Europäischer Wasserrahmenrichtlinie)

Für wasserrechtliche Zulassungsverfahren gelten das wasserrechtliche „Verschlechterungsverbot“ und das „Verbesserungsgebot“ für die berichtspflichtigen Wasserkörper nach Europäischer Wasserrahmenrichtlinie – WRRL (vgl. Grundsätze in Artikel 1 a und Artikel 4 WRRL). Verschlechterungsverbot und Verbesserungsgebot sind im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes (WHG) rechtlich näher bestimmt. Unter dieser Voraussetzung war im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung der Kläranlage Boltenhagen als Teil der Antragsunterlagen ein Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie zu erarbeiten.

Auftraggeber:
Zweckverband Grevesmühlen

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten
Machbarkeitsstudie zu Ermittlungszwecken für Maßnahmenfestlegungen an der Trebel und dem Trebelkanal

Renaturierungskonzepte und Machbarkeitsstudien für Gewässerrenaturierung/-sanierung

Als Teil des Bewirtschaftungsplanes für die Flussgebietseinheit Warnow/Peene wurden ein Gewässerentwicklungsplan erstellt und Gewässerausbaumaßnahmen für zwei Wasserkörper der Trebel (70 km), den Trebelkanal (7 km), mehrere große Zuflüsse (42 km) und Altarme (11 km) konzipiert.

Auftraggeber:
StALU Vorpommern und StALU Mecklenburgische Seenplatte

Weitere Referenzen

Ökologisch-biologische Bewertung der Binnengewässer

Fließgewässergütebestimmung nach Landesverfahren Mecklenburg-Vorpommern: Standorttypieindex (STI)

2021-2022: Zustandsbestimmung ausgewählter Messstellen in der Barthe gemäß WRRL anhand der Qualitätskomponenten Makrozoobenthos und Makrophyten/Phytobenthos zu Ermittlungszwecken im Zusammenhang mit einer Gewässerverunreinigung/Einleitung (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern)

Ökologisch-biologische Bewertung der Binnengewässer

Seenbewertung mittels des Makrozoobenthos (LACCESS)

2020: Langjähriges Monitoring bezüglich bewertungsrelevanter Biokomponenten im Rahmen des Vorhabens „Hausboote (Floating Houses) im Bereich Humboldtinsel/Tegeler Hafen Berlin“ Endbericht Nullerfassung der Biokomponenten. (Martrade Immobilien GmbH & Co. KG)

Ingenieurtechnische Planungen

Ingenieurbauwerke Wasserbau/Tiefbau

2022-2023: Sonderbetriebsplan zur Errichtung eines Wehrs im Tagebau Pinnowhof Süd (Heidelberger Sand und Kies GmbH)

2019: Begleitung der Umsetzung (Vorbereitung und Ausführung) des Entnahmebauwerkes zur Wasserentnahme aus dem Peezer Bach (Karl’s Erdbeerhof)

2016-2017: Bau eines naturnahen Retentionsbeckens nahe der Mündung der Goosefelder Mühlenbek in den Wittensee und Erneuerung des Durchlasses in der K 78 zwecks Herstellung der Gewässerdurchgängigkeit (Wasser- und Bodenverband Wittensee-Exbek)

Ingenieurtechnische Planungen

Fischaufstiegsanlagen und Wehrumbauten

2021-2023: Ökologische Sanierung und Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Zierower Baches zwischen Waldrand südlich Zierow und Mündung in die Ostsee, Objektplanung Leistungsphasen 5 bis 8 (Wasser- und Bodenverband Wallensteingraben-Küste)

2014: Errichtung einer Fisch- und Evertebratenaufstiegsanlage im Bereich der Schaalmühle, Objektplanung LP 5-9 sowie Besondere Leistungen (Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee)

Ingenieurtechnische Planungen

Gewässerrenaturierung und Hochwasserschutz

2021-2022: Strukturverbessernde und gefälleoptimierende Maßnahmen oberhalb des Straßendurchlasses Groß Gischow/Viezen, Technische Planung Leistungsphasen 1 bis 8 (Wasser- und Bodenverband Warnow Beke)

2010-2013: Pflege- und Entwicklungsplan „Vorpommersche Waldlandschaft“ – Naturschutzgroßprojekt von Bundesamt für Naturschutz sowie Bundeslandwirtschaftsministerium (im Rahmen der ARGE Nordvorpommersche Waldlandschaft im Auftrag des Landkreises Nordvorpommern), Bearbeitung des Teils Wasserwirtschaft/Gewässerschutz, insbesondere LP 1-3 für die Renaturierung der Barthe zwischen Borgwallsee und Höhe Schuenhagen sowie für Wiedervernässungsmaßnahmen

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten

Wasserwirtschaftliche und gewässerökologische Sachverständigengutachten

2021: Gutachten als ö. b. v. SV für Gewässerschutz: Rohrleitungen an Gewässern 2. Ordnung – Erfordernisse der Flächenfreihaltung im Hinblick auf Unterhaltungsfragestellungen und Baufreiheit (Wasser- und Bodenverband Untere Warnow-Küste)

2019: Gutachten über Sediment- und Oberflächenwasserproben im Umfeld der Deponie Ihlenberg (IAG mbH)

2018 (fortlaufend): Gewässerschutzbeauftragter nach § 64 f. WHG des Abwasserwerkes Greifswald als ö. b. v. SV (Dr. Dr. Mehl) sowie jährlicher Bericht des Gewässerschutzbeauftragten (Abwasserwerk (Eigenbetrieb) der Universitäts- und Hansestadt Greifswald)

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten

Renaturierungskonzepte und Machbarkeitsstudien für Gewässerrenaturierung/-sanierung

2022: Erfolgskontrolle des Renaturierungsprojekts „Ausgleichsmaßnahme Umsetzung der WRRL-Maßnahmen am Spoitgendorfer Bach“ im Amtsbereich des StALU Mittleres Mecklenburg (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg)

2021-2022: Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Optimierung bzw. Anhebung der Wasserstände in Ackersöllen unter Berücksichtigung der Bewirtschaftbarkeit angrenzender landwirtschaftlicher Nutzflächen für das Gebiet Gültz (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte)

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten

Gewässerentwicklungskonzepte/-pläne

2022-2024: Erstellung eines Pflege- und Entwicklungsplans für „Naturbach in der Peripherie“ & „Kulturfluss in der Peripherie“ im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes „Hamburg, deine Flussnatur“ (Stiftung Lebensraum Elbe)

2020-2021: Konzeptionelle Maßnahme: Erarbeitung eines Gewässerentwicklungs- und -pflegeplanes (GEPP) einschließlich der Ermittlung der hydraulischen Leistungsfähigkeit des Gewässers (WRRL-Maßnahmen-ID: WABE-0100_M_11 und WABE-0100_M_12); (Wasser- und Bodenverband Warnow-Beke)

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten

MSRL-Fachbeitrag (Verschlechterungsverbot nach Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie)

2021-2022: Erstellung eines Wasserrechtlicher Fachbeitrags (WRRL und MSRL) zur Verlängerung der Einleitgenehmigung der Kläranlage Wismar (Hansestadt Wismar – Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb Bereich Entwässerung/Straßenunterhaltung)

2021: Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie und Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie für die Kläranlage Garz Ortsteil Rosengarten (K.E. Haustuning GmbH)

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten

WRRL-Fachbeitrag (Verschlechterungsverbot nach Europäischer Wasserrahmenrichtlinie)

2021: Erstellung eines Fachbeitrages Wasserrahmenrichtlinie für die Straßenbaumaßnahme Ortsdurchfahrt Warnow Kreisstraße 18 (Landkreis Nordwestmecklenburg)

2020-2021: Fachbeitrag WRRL für die Erweiterung der Kläranlage Hornstorf, die Einleitung von Niederschlagswasser aus dem Industrie- und Gewerbegebiet Wismar-Hornstorf sowie für Maßnahmen der Herstellung des guten ökologischen Potenzials am Gagzower Graben, nebst Anlage 1: Ausbaustufe 6.000 EW und Anlage 2: Ausbaustufe 9.000 EW (Zweckverband Wismar)

Wasserwirtschaftliche Fachplanungen, Studien und Gutachten

Bewirtschaftungsplanung nach Europäischer Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

2015: Aktualisierung der Daten zu Gewässern 1. Ordnung im Landes-Fachinformations-system (FIS) Gewässer, DLM 25W (Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern)